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Wir suchen ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer für unseren Bürgerbus. Sollten Sie daran interessiert sein, so wenden Sie sich bitte über „Kontakt“ oder telefonisch an den Vorstand. Alle Fahrgäste würden sich über Ihr Engagement freuen.

Im § 6 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) ist geregelt  mit welcher Führerscheinklasse ein Fahrzeugtyp gefahren werden darf. Mit einem PKW-Führerschein der Klasse B können Fahrzeuge mit bis zu acht Fahrgastplätzen und bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gefahren werden. Diese kommen in unserem Projekt zum Einsatz.

Der Pkw-Führerschein allein reicht aber nicht aus, um öffentlich Personen befördern zu dürfen.

Voraussetzungen und Nachweise die eine Fahrerin oder ein Fahrer erbringen muss, um einen Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung – auch Personenbeförderungsschein (P.Schein) genannt- zu erhalten:

  •  Mindestalter 21 Jahre
  • Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B seit wenigstens 2 Jahren. Die alten Pkw-Führerscheine der DDR und der BRD erlauben das Führen bis zu 7,5 Tonnen und die Mitnahme von bis zu acht Fahrgästen. Sie entsprechen
    der höheren Klasse C1
  • Ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis
  • Gutachten eines Verkehrsmediziners
  • Eine ärztliche Untersuchung und ein Gutachten eines Augenarztes
  • Die Untersuchung der Leistungs- und Reaktionsfähigkeit (bei Dekra oder TÜV)
    Diese Untersuchungen werden wir gebündelt in einem Besuch bei  einem Arbeitsmediziner durchführen, kostenfrei für Sie.
  • Ein Lichtbild
  • Der alte Führerschein muss gegen einen EU-Führerschein eingetauscht werden. (Sollten Sie an Ihrem alten Führerschein hängen, so können Sie den „gelocht“, heißt entwertet, von der Führerscheinstelle, wieder mitnehmen).

Die dann erteilte Fahrerlaubnis gilt für einen Zeitraum von nicht mehr als 5 Jahren. Danach kann selbige auf Antrag des Inhabers/der Inhaberin für weitere 5 Jahre verlängert werden. Dabei müssen die ärztlichen und augenärztliche Untersuchungen sowie der Reaktionstest wiederholt werden.

Die Kosten für die Untersuchungen übernimmt der Verein.

Der Einsatz erfolgt über einen monatigen Einsatzbereitschaftsabfrage und einem daraus entwickelten wöchentlichen Einsatzplan durch den Fahrer-und Fahrzeugbetreuer unter Berücksichtigung des Fahrpersonalgesetzes und der Europäischen Verordnung 3820/85.